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Mallorca

Anreise & beste Reisezeit

Wann sich die Räder lohnen und wie du am besten in die Region kommst.

Sehenswert

Genuss & lohnende Schlechtwetter-Stopps

Mallorca hat zwei anerkannte Weinregionen: Binissalem im Inselzentrum und Pla i Llevant im Osten um Felanitx und Manacor. Dort keltern zahlreiche Bodegas aus einheimischen Rebsorten wie Manto Negro und Prensal Blanc. Verkostung und Fahren schließen sich aus: In Spanien gilt eine Promillegrenze, wer probieren will, plant Übernachtung oder einen Fahrer, der nüchtern bleibt.

Die Wochenmärkte im Inselinneren sind gute Zwischenziele. Bekannt sind der Markt in Sineu (mittwochs, einer der ältesten der Insel), der große Markt in Inca und die Märkte in Pollença und Alcúdia. Sie bieten Stellplätze am Ortsrand und regionale Produkte für eine Pause.

Für Regentage bieten sich Museen an: das Es Baluard und die Fundació Miró in Palma, dazu das Castell de Bellver über der Stadt. Im Osten ist Manacor für seine Kunstperlen-Manufaktur bekannt, Inca für Leder. Diese Ziele funktionieren wetterunabhängig.

Kulinarisch steht die Ensaïmada im Mittelpunkt, ein spiralförmiges Schmalzgebäck, das es pur oder gefüllt gibt und das als Mitbringsel in flachen Rundschachteln verkauft wird. Dazu kommen Wurstwaren wie Sobrassada und der Gemüseauflauf Tumbet. Solche Stopps sind auch bei schlechtem Wetter im überdachten Café möglich.

Anreise

Beste Reisezeit, Wetter & Anreise nach Mallorca

Die beste Motorrad-Zeit auf Mallorca ist die kühlere Hälfte des Jahres. Frühjahr und Herbst bieten milde Temperaturen und trockene Straßen, im Winter bleibt es in Küstennähe meist fahrbar, während in der Tramuntana Kälte, Nässe und selten Schnee möglich sind. Diese Monate sind auch verkehrsärmer als die Hochsaison.

Der Sommer ist zum Fahren die schwächste Zeit: Hitze mit Werten über 35 Grad, überfüllte Küstenstraßen und in der Tramuntana viel Rad- und Busverkehr. Wer im Hochsommer fährt, startet früh am Morgen und meidet die Mittagshitze.

Für die Anreise mit eigenem Motorrad gibt es Fähren ab Barcelona, Valencia und Dénia nach Palma und teils nach Alcúdia. Die Überfahrt dauert je nach Route und Schiff mehrere Stunden bis über Nacht; Motorräder werden fest verzurrt. Fährplätze in der Hauptsaison früh buchen.

Die Alternative ist Flug plus Mietmotorrad: Der Flughafen Palma (PMI) ist einer der verkehrsreichsten Spaniens und aus dem deutschsprachigen Raum direkt angebunden. Mietstationen für Motorräder gibt es in Palma und in mehreren Küstenorten. Das spart die Fähranreise, kostet aber die Vertrautheit mit der eigenen Maschine.

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